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Stand: 02.12.2015

Pressemitteilung

„Gemeinsam Gesellschaft gestalten“

Im Beisein vieler Netzwerk-Partner, die die Arbeit des Caritas-Zentrums in Pirmasens unterstützen und begleiten, weihte der Caritasvorsitzende Karl-Ludwig Hundemer die neuen Räume ein. Einrichtungsleiterin Annette Martin (links) und ihr Team freuen sich auf die Arbeit im neuen Domizil.Im Beisein vieler Netzwerk-Partner, die die Arbeit des Caritas-Zentrums in Pirmasens unterstützen und begleiten, weihte der Caritasvorsitzende Karl-Ludwig Hundemer die neuen Räume ein. Einrichtungsleiterin Annette Martin (links) und ihr Team freuen sich auf die Arbeit im neuen Domizil.Andrea Daum / Caritasverband für die Diözese Speyer

Die 17 Mitarbeiter und die ehrenamtlichen Helfer im Caritas-Zentrum in Pirmasens sind offiziell in ihrem Domizil in der früheren Rheinberger-Schuhfabrik angekommen. Nach dem Motto "Sei gut Mensch" der Kampagne des Deutschen Caritasverbandes sei es Aufgabe des Caritas-Teams, gemeinsam Gesellschaft zu gestalten, sagte Barbara Aßmann, Leiterin der Abteilung Soziales beim Caritasverband Speyer bei der Einweihung der neuen Räume.

Die neuen Räume und helles Flammenkreuz aus Holz, das seinen Platz in den Räumen gefunden hat, weihte Domkapitular Karl-Ludwig Hundemer mit Wasser aus dem Jordan ein. Neue helle Räume seien es, die Ende vergangenen Jahres nach einem reibungslosen Umzug bezogen werden konnten, sagte Barbara Aßmann. Für einen 100-jährigen Caritas-Verband sei es wichtig, dass er sich für die Zukunft aufstelle.

Deshalb habe man nach Räumen gesucht, die zu dem Angebot der Caritas passen, "und die uns auch nicht überfordern", betonte die Abteilungsleiterin. Vielfältig ist das Angebot des Caritas-Zentrums. Sein Einzugsgebiet ist der Sozialraum der Städte Pirmasens und Zweibrücken sowie der Landkreis Südwestpfalz. Das Caritas-Zentrum bietet dort Kunden die Hilfe, die sie benötigen.

"Unsere Kunden spüren, dass sie mit dem Leben alleine nicht zurechtkommen", sagte der Caritas-Vorsitzende Hundemer. Auf unterschiedlichen Wegen, manchmal auch Umwegen fänden sie den Weg zum Caritas-Zentrum und zur Beratung. Dort sei es  wichtig, zuzuhören und die Kunden zugleich zu ermutigen. "Wir müssen keine Wunder vollbringen, wir brauchen nur dem Beispiel Jesu zu folgen", unterstrich Hundemer.

Mit Wasser aus dem Jordan weihte Domkapitular Karl-Ludwig Hundemer im Beisein von Einrichtungsleiterin Annette Martin die neuen Räume ein. Mit Wasser aus dem Jordan weihte Domkapitular Karl-Ludwig Hundemer im Beisein von Einrichtungsleiterin Annette Martin die neuen Räume ein.Andrea Daum / Caritasverband für die Diözese Speyer

Die Umbaumaßnahmen im neuen Domizil hätten das vergangene Jahr stark geprägt, erinnerte die Leiterin des Caritas-Zentrums, Annette Martin, an arbeitsreiche und spannende Monate, die hinter dem Team liegen. All das sei mit vielen Fragen verbunden gewesen. Schaffe man den Umzug, komme alles mit, passen die Räume und vor allem: "Finden uns unsere Kunden?", berichtete die Zentrumsleiterin.

Es klappte alles und die Kunden nehmen die neuen Räume an, in denen sich auch die Mitarbeiter wohl fühlen.  Durch die zentrale Anmeldung und durch die neue Raumstruktur lasse sich das Angebot besser aufteilen. Man werde kundenfreundlicher - erste Rückmeldungen zum neuen Caritas-Zentrums seien positiv. Annette Martin erinnerte auch an das vormalige langjährige Domizil in der Klosterstraße in Pirmasens. Die Klosterstraße sei doppelt wichtig gewesen, weil es sich dort um kirchliche Räume gehandelt hat. Auch wenn man sich räumlich getrennt habe, ändere sich nichts an der inhaltlichen engen Verbindung zur Kirche, betonte Annette Martin. 

Mit einem lachenden und weinenden Auge betrachtete Dekan Johannes Pioth, der vormalige Vermieter der Räume in der Klosterstraße, die Einweihung der neuen Räume. Es sei wichtig über die Arbeit des Caritas-Zentrums zu reden, unterstrich er. Denn die Menschen, die ins Caritas-Zentrum kommen, erfahren dort Hilfe. Eine gute Vernetzung sei mit Grundlage für die Arbeit, die hier geleistet werde. 

Stellvertretend für die drei Gebietskörperschaften, in denen das Caritas-Zentrum tätig ist, stellte der Pirmasenser Oberbürgermeister Markus Zwick fest, dass es eine ganz wichtige Aufgabe des Caritas-Zentrums sei, bei der Überwindung sozialer Probleme in den beiden Städten und im Landkreis zu helfen. 

Sowohl im Leben der Kunden des Caritas-Zentrums wie in der Arbeit des Caritas-Zentrums spiele das Thema Veränderungen und der Umgang mit diesen eine große Rolle, betonte Einrichtungsleiterin Annette Martin. Das gilt auch für die wechselvolle Geschichte des Rheinberger-Gebäudes, in dem die Caritas nun ihre neue Heimat gefunden hat.  Im 19. Jahrhundert wurde das Haus als Schuhfabrik erbaut und nach der Schließung im 20. Jahrhundert in ein Bürogebäude umgebaut. In den jetzigen Caritas-Räumen waren zuvor Mediziner Praxis tätig gewesen, rief Emil Schweitzer von der Rheinberger-Gesellschaft, dem neuen Vermieter, in Erinnerung: "Unterschiedliche Nutzungsformen eines Gebäudes im Lauf der Zeit, das immer ein wichtiger Anlaufpunkt für die Menschen war und mit dem Caritas-Zentrum bleiben wird."

Text und Bilder: Andrea Daum für den Caritasverband für die Diözese Speyer

 

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